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Gebrochenes Herz

In einem gebrochenen Herzen
finden sich oft neben Scherben
und unsagbar großen Schmerzen
einzelne und wichtige Kerben,
die zum Leben notwendig sind,
damit man nicht wieder fällt.
Drum fühlt man wie ein Kind,
wenn man zum Boden schnellt.
Doch ist man niemals allein
mit dem gestürzten Ellebogen,
weil nicht ein einziges Sein
blieb bisher völlig unbetrogen.

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Meine ganze Geduld, meine ganze Hoffnung, selbst meine ganze Liebe gilt denen,
die nicht mehr selbst warten und hoffen können auf ausgleichende Gerechtigkeit.
Keiner benötigt es mehr als diese Menschen.

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Nichts hält ewig an

In dieser weit gedachten Welt
trifft man nur ungern und zu oft
auf das, was einem missfällt
und meistens auch noch unverhofft.

So schmettert einem unerwartet
die ganze Wahrheit ins Gesicht.
Nichts, was nun auf einen wartet
oder das Eis nicht völlig bricht.

Das, was vorher noch zusammenhielt,
bricht weg oder eben auseinander.
Der, der auf den anderen geschielt,
sucht nun das große Miteinander.

Doch nichts hält ewig oder an,
wenn man zuvor nicht mitgedacht
oder schlichtweg nichts getan,
so dass man dafür etwas gemacht.

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Sonderbar

Sonderbar, wie das Leben manches Mal so spielt.
Mit all den kleinen Geschichten, die entstehen,
wenn man sich in die rasende Achterbahn begibt.
Tausend kleine Wege, die die Menschen begehen.

Dort treffen sie einander und nicken sich zu,
schütteln die Hände oder umarmen sich fest.
Manche gleichen sich wie ein neues Paar Schuh',
manche wiederum hassen sich wie die Pest.

Und dann gibt es die, die nur kurz da sind,
die man trifft und nicht mehr vergessen wird.
Weil man sich da wieder fühlt wie ein Kind,
das staunt über Unbekanntes oder ist verwirrt.

Diese Menschen lässt man nicht gerne ziehen,
weil sie einem zum Lachen bringen oder Weinen.
Sie bringen einem zurück, als wär's geliehen
nur für einen Moment, denn mehr gibt es keinen.

Wie gern bewahrt man sich den kleinen Augenblick,
der einen zurück bringt und wieder aufweckt.
Doch zu oft ist es gerade dieses seltsame Geschick,
dass man braucht, um nicht weiter versteckt

in einem trostlosen kalten Leben zu verharren,
das nur aus Leid, Trauer und Tränen besteht.
In diesem Moment sind wir wieder wie Narren,
deren Widersprüchlichkeit neue Freude säht.

Deswegen und wegen der verlorenen Emotion
missen wir die, die nicht lange verweilen
in unserer Nähe und nicht wie vorher schon
sich zu uns begeben und dieses auch teilen.

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Leben

Unglück und Glück folgen einander nicht immer.
Der Spielraum zwischen Schwarz und Weiß ist groß.
Manchmal fehlen uns die Worte zum Erklären.
Manchmal fehlen uns die Gefühle zum Beschreiben.
Manchmal fehlen uns die Taten zum Verdeutlichen.
Manchmal fehlen uns Ängste zum Verstecken.
Manchmal fehlen uns die Freuden zum Genießen.
Oft verstecken wir uns hinter unserer Fassade,
um nicht angreifbar zu sein oder zu werden.
Oft präsentieren wir unser tiefstes Inneres
auf einem goldenen Tablett zur Selbstbedienung.
Oft sind wir verdächtig leise oder verdächtig laut.
Oft sind wir zu unehrlich zu uns selbst.
Selten sind wir ehrlich genug zu den anderen.
Meist sind wir unbewusst erschrocken über uns,
meist haben wir mehr Hintergedanken als uns klar.

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Träume

Wärmende Decke unter der man schläft,
Dunkelheit in der die Augen sich schließen,
großes Kissen auf das der Kopf sich legt
und Träume lassen dich die Nacht genießen.

Menschen, Bäume, Häuser oder Wälder -
alle sind schon mal darin vorgekommen.
Auch diese riesengroßen Blumenfelder
oder Flüsse, in denen man geschwommen.

Kleine oder große Tiere, die reden
und einem den Sinn des Lebens erklären
oder Wesen, die in der Luft schweben
und die uns die große Weisheit lehren.

Menschen, die uns vertraut sind,
sind mit uns den fremden Weg gegangen.
Oder wir waren wieder ein Kind,
das mit anderen Kindern spielt: Fangen.

Ein Regenbogen auf dem wir liefen,
ein Kobold, der uns zu Besserem riet,
ein Name nach dem wir immer riefen,
eine Melodie von einem vergessenen Lied.

Doch je älter wir werden desto eher
träumen wir von der Welt, wie wir sie kennen.
Von der Wohnung, der Arbeit und mehr,
weil wir damit unsere Bewältigung verbrennen.

Nicht mehr unbeschwert oder neu
sind uns die Träume, die wir haben,
viel mehr begleitet uns nun treu,
woran wir täglich zu knabbern haben.

Wo ist sie hin: Unsere Phantasie?
Bleibt sie auf der Strecke und verschwindet?
Kommt sie zurück oder vielleicht nie?
Trennt uns Leben von der Phantasie oder bindet

es uns dann die weltlichen Träume,
die keinen Spielraum mehr lassen zu mehr
zerplatzen sie plötzlich wie Schäume,
weil wir zu tief drin sind im Weltenmeer?

Verloren scheint sie zu sein,
die tiefste aller Wahrnehmungen.
Dabei brachte sie uns zum Weinen
oder führte uns zu Lösungen.

Aber was einmal bestehen konnte,
wird wieder bestehen und zurückkommen,
wenn man sich im Leben sonnte,
wird im Traum die Kälte zurückgewonnen.

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Durchschaubar
wie ein kleines Kind
-auf den ersten Blick-
Unsichtbar
wie ein sanfter Wind
-bedachtes Geschick-
Hoffnungsvoll
wie ein Träumender
-unbeirrt gewagt-
Ehrfurchtsvoll
wie ein Fallender
-unbedacht versagt-
Mitfühlend
wie eine Schwester
-offene Ohren-
Aufwühlend
wie ein Verletzter
-im Kampf verloren-

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Ein Blick ins Gesicht:
Sympathisch oder nicht?
Gutes oder schlechtes Gefühl?
Oder neutral? Was ist das Ziel?
Gibt es denn eins,
das man verfolgt?
Welches ist deins
und ist's geborgt?
Keine eigene Meinung
oder ständig kritisch?
Auf der langen Leitung
oder eher empirisch?
Sind es mehr die Fragen,
die dich bewegen
oder sind es etwa Taten,
die dich belegen?
Was ist es,
was dich antreibt
und bleibt es,
wenn man bleibt?
Wie ein Wirbelwind
fasziniert mich
auch absolut blind
Gefühl an sich.

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Die Begegnung

Diese Begegnung wird unvergesslich bleiben
- für immer -
Dieses Gefühl wird mich stets begleiten
- wo auch immer -
Diese Gedanken werden mich daran erinnern
- wie schön es war -
Diese Berührung wird weiter durchschimmern
- wie er mich ansah -
Diese Worte bewegen mein ganzes Handeln
- und Denken -
Diese Sätze werden noch weiter wandeln
- und mich lenken-
Dieser Kuss wird mein Herz springen lassen
- bis ich vergesse -
Diese Umarmung wird mich nicht verlassen
- bis ich ermesse -
Das ich es spüren muss, um zu leben
- wie ich sollte -
Das ich vergessen und nicht hochschweben
- wie ich nicht wollte -
All dies:
Begegnet, gefühlt, gedacht, berührt,
gesprochen, geküsst, umarmt, gespürt;
All dies:
Das Menschen sich begegnen, fühlen, denken, berühren,
sprechen, küssen, umarmen und spüren;
passiert. Doch nicht in einer jeden Leben.
Wenn soetwas geschieht, muss man erkennen,
dass wir alle nach dieser Liebe streben.
Und dann muss man zu sich selbst bekennen:
Gespürt, umarmt, geküsst, gesprochen,
berührt, gedacht, gefühlt, Herzpochen:
Begegnung
zweier Menschen mit loderndem Herz.
Umarmung
zweier Seelen mit flammendem Schmerz.
Berührung
zweier Hände, die sie sich reichen.
Begegnung
zweier Menschen, die sich gleichen.

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Lasst los

Fröhlich tänzeln sie den Weg entlang
ohne zu wissen, was kommen mag.
Sie gehen nicht den gewohnten Gang,
da es niemand zu sagen vermag.
Sie achten nicht auf den einen Takt,
der sonst ihr ganzes Leben bestimmt,
sondern gehen gar vollkommen nackt;
wie sie das neue Leben nun stimmt.
Deswegen ist jetzt nicht mehr wichtig,
was sie tun oder sagen wollen-
nur das, was absolut durchsichtig
ist das, was sie schlicht machen sollen.
Unfassbar weit scheinen sie zu sein,
wenn sie so tänzelnd entlangschlendern
über den Sand, das Meer, den Mondschein.
An den unbekannten Absender
geht jegliches Gefühl, das mitschwingt,
das uns einander begegnen lässt-
eine Seele für andere singt,
während eine an die Hand sie fässt.
"Lasst los von all euren Gedanken!"
Die euch zweifeln oder trauern lässt,
die euch nur neu bringen zu Schranken:
Das ihr euch nicht aneinander messt.

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Der letzte Blick...

In diesem einen Moment,
als sich unsere Blicke trafen
waren sie völlig ungehemmt
und konnten das entlarven,

Was lange tief verborgen war
und dann zum Vorschein kam:
Was der eine im anderen sah,
legte auf einmal alles lahm.

Die Gedanken, die verwirrten,
die Worte, die falsch gewählt,
Die Gefühle, die irritierten,
die Wünsche, die gezählt.

Von all dem Loslassen -
nur in diesem Augenblick.
Es ist kaum zu fassen:
ein hilfreiches Geschick.

Nun sind es...

Die Gedanken, die uns verwirren,
die Worte, die wir falsch wählen,
die Gefühle, die uns irritieren,
die Wünsche, die wir zählen.

Vorbei ist dieser Augenblick,
als es noch kaum zu fassen,
dieses hilfreiche Geschick,
das uns doch half loszulassen.

Nichts, was mehr verborgen ist
und zum Vorschein kommen mag.
Was der eine im anderen sieht,
ist nichts, was jemals lahm lag.

Vorbei dieser eine Moment,
als sich unsere Blicke trafen...

----------------------------------------------------------------------

...

Schlechtes hat meistens etwas Gutes,
wenn man denn den Weg findet,
um letztendlich dank neuen Mutes,
das sieht, was einen daran bindet.

Und zwar die gute alte Gewohnheit,
die man sich im Alltag angewöhnt.
Mit dieser immernoch alt-vereint
wird man von ihr selbst verhöhnt.

Aber will man sich davon trennen
hat man mehr Raum und Luft
und muss nicht mehr wegrennen,
vor dem Leben samt seinem Duft.

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Die Zeit heilt alle Wunden...

Und wenn ich gehe, dann schaue bitte nicht hinter mir her.
Denn abhalten können, hättest du mich schon eher.
So gehe ich von dannen und lass all das hinter mir.
Mit Tränen in den Augen bin ich in Gedanken bei dir.
Begreifen kann ich es immernoch nicht,
warum es so zusammenbricht.
Loslassen fällt mir so schwer,
doch es macht keinen Sinn mehr.
Wie lang habe ich darauf gehofft, dass Du mich magst.
doch ich wollte nicht, dass du es zu mir sagst.
Denn wie ich seh, ist nichts dahinter.
Leere Worte, kühler Atem, wie im Winter.
Und stell ich mir vor, ich steh auf einem goldbraunen Feld,
auf das die Sonne scheint und den Horizont erhellt,
dann ist alles fast vergessen und vorbei,
und auch Du und ich sind nicht mehr zwei.
Dann beginnt mein neuer Weg - ganz ohne Dich.
Nun kannst Du weiterreden mit hohlen Worten,
doch ich bin schon längst an fremden Orten.
Zu weit weg, um deine Worte zu hören noch dein Herz.
So geh ich von dannen mit all meinem Schmerz.
Vergessen bist du noch lange nicht,
doch die Zeit heilt alle Wunden und das vergess ich sicher nicht...

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Einen Weg...

... mit vielen Steinen, den hätt' ich gern.
Mit Bergen, Tälern, Flüssen, Meeren.
Sonnenstrahlen auf großer Lichtung,
dem Mond im tiefen Wald.
Ohne eine bestimmte Richtung,
auf und davon - einfach auf bald.
Mensch und Tier auf jeder Rast,
mit denen man den Weg begeht.
Mal langsam oder mal in Hast,
solange man nicht nach der Zeit geht.
Nicht gerade oder in Serpentinen,
dieser Weg soll einzig sein.
Keine vorhersagbaren Linien,
denn niemand kennt ihn - nur ich allein.
Freunde sollen mich begleiten,
wenn sie Freude daran haben.
Und wenn sie unterwegs entgleiten,
dann trägt keiner davon Schaden.
Durch das tiefe, dunkle Meer
und hoch am sternenklaren Himmel
findet diesen Weg keiner mehr
selbst nicht der beflügelte Schimmel.
Zwischen Phantasie und Wirklichkeit
gibt es stets nur eines, woran es fehlt:
das eine erfordert eine Menge Zeit
und beim anderen sind die Tage schon gezählt.

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In einer Welt der Fantasie und Poesie...

In einer Welt der Fantasie und Poesie
ist es einfach sich Fallenzulassen
zu vergessen wie sonst nie
und vom Alltag abzulassen.

Im Traum bewegt man sich
kriechend oder hetzend
wie nur das eigene Ich
den Zustand setzend.

Sein eigener Herr, der
kann man dort sein,
wo man im Sonnenmeer
erkennt den Mondenschein.

Berührt von rührsamen Melodie,
tief aus dem pochenden Herzen,
die auf dem Meeresgrunde liegen
umgeben von tausend Kerzen.

In einer dort eiskalten Sommernacht
mag es doch auch am schwülen Wintertag
von einem zuweilen selbst bedacht
alles so, wie man es selber mag.

Ein Träumen mit offenen Augen
das wünsche ich allen sehr
dann flögen nunmehr schwarze Tauben
ohne jeglichen Aberglauben mehr.

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Der Wind

Heulend kriecht er durch die Fenster,
wenn die Nacht angebrochen ist:
dann ist es als spukten überall Gespenster,
obwohl im Dunkel niemand ist.
Draußen fällt ein Blatt herab
und Grund dafür ist er allein,
stetig weht er auf und ab
und er kann stärker oder schwächer sein.
Selten hält er dann mal inne,
denn er hat stets sehr viel zu tun.
Doch wenn man sich auf ihn besinne,
wird er ganz sicher auch mal ruhn'.
In seinen Sätzen ist sehr viel hören,
versucht man die Worte zu verstehen.
Jedoch vermag er uns auch zu betören,
wenn wir ihn nicht im Dunkel sehen.
So schleicht er Tag und Nacht,
um jedermanns Haus und Hof-
und wer nicht darauf bedacht-
wird ihn sicher niemals los.

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Nichts ist wie es scheint

Am Anfang diesen Jahrhunderts,
da gingen wir den neuen Weg vereint.
Dieses zum ersten Mal - wen wunderts,
wenn dort nichts ist wie es scheint?
Vorbei an dem politischen System
ging ein kleiner einzelner Mann,
dieser wusste wo und mit wem,
er diese Regierung stürzen kann.
So kam dann nach und nach
eine Änderung nach der ander'n
und heute empfinden wir Schmach,
wenn wir in die Vergangenheit wandern.
Drum sollte ein jeder bedacht sein,
wenn der Hass überwiegt,
dass im kleinsten Kämmerlein
irgendwer in die Höhe fliegt.
Und um dieses zu vermeiden,
haltet Ohren und Augen offen,
so muss vielleicht keiner leiden,
zumindest bleibt dies zu hoffen.

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Ohne Ende

Ein letztes Mal durchforste ich mein leeres Hirn
nach bisher noch nicht gedachten Gedanken.
Denn längst verstorbene Schriftsteller verwirr'n
und stellen den jungen Autoren Schranken.

Zu brechen versucht man eben nun jene,
jedoch ist dies ein Kampf gegen Windmühlen.
Es ist wie so viele determinierte Gene -
man muss zerstreuen, sortieren und aufwühlen.

Hat man all dies getan und hinter sich gebracht
- ist es denn überhaupt möglich dies zu tun -
steht man vor neuem Terrain, das dunkel wie die Nacht,
und hat keine Zeit um sich auszuruhen.

Drum ist es erschreckend was zu erwarten,
da niemand einem sagen kann was kommt.
Doch bleibt man beim lebenslangen Abwarten,
wird man erkennen, dass man so nicht weiterkommt.

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Ein Herzpochen zu vernehmen aus tiefster Brust,
doch nach außen zeigt sich nur der leere Blick.
Ein Leben gelebt nach Laune und Lust,
doch im Inneren bricht es dir das Genick.
Selbst die strahlende Sonne und die frische Luft,
nichts, was dir einen Gesichtszug raubt,
der dich enthebt aus deiner Körpergruft
oder anderen zeigen würde - du bist nicht taub.
Was in diesem Leben ist so schlimm,
dass es dir nicht möglich ist zu lachen,
nichtmal mit einem erhobenem Kinn
sieht man dich Scherze machen.
Es tut mir leid, was du verloren hast,
und dass du es nicht mehr wiederfindest.
Vielleicht entlädst du dich dieser Last
und hörst, ob in dir noch dieses Kind ist.
Das Kind, das unbeschwert tanzt,
das unersättlich spielen will und singen,
welches du selbst spüren kannst,
ist es dir möglich dich dazu zu bringen:
Endlich wieder zu vertrauen in dich selbst
und deine Familie und Freunde,
denn dies ist, was dich davon abhält,
dass du lebst, ohne deine Träume.

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In Gedanken

In Gedanken bin ich immernoch bei dir
und hoffe, dass du mich nicht vergessen hast.
Überlege, wie du warst zu mir,
dann erinnere ich mich, wie sie war - die Last.
Das es nicht möglich war,
so zu leben - zumindest nicht mit dir.
Denn, was ich nicht sah,
dass waren alle anderen nach mir.
Ich vergaß, dass es dort mehr gab,
als nur ein Mensch, der mich vereinnahm.
All dies war kein richtiger Maßstab,
nur etwas, was ich anders wahrnahm.
Nun gibst du mir Kraft
auf eine ganz andere Art und Weise,
denn ich verlor dich als Last
und lerne nun auf meiner Reise:
Da ist sovieles, was so wunderbar,
so begehrenswert und beachtenswert,
viel deutlicher und so klar,
dass mich Vergangenes nicht mehr stört.
Als Erfahrung ist es jedoch verinnerlicht
und begleitet mich in meinem weiteren Leben,
doch es verblendet nicht mehr meine Sicht,
und ich vermag soviel anders zu erleben.
An dieser Stelle will ich dir danken,
dass meine Augen nun klarer sehen,
durch deine für mich gestellten Schranken
und für dein plötzliches Gehen.

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Zeichen der Zeit

Innen sowie außen, vorne ebenso wie hinten,
gehoppt wie getoppt, gehüpft wie gesprungen.
Zur Begrüßung und zum Abschied kann man winken,
Kanon wird immer gemeinsam gesungen.
Ein Ei gleicht eben dem anderen,
zu jedem Topf gibt es einen Deckel.
Schritt auf Schritt zu wandern,
jedes Kind hat was im Hosensäckel.
Wer hat die Grenze in die Zweisamkeit gebracht
und warum will sie keiner mehr vermeiden?
Früher haben wir gemeinsam gelacht
und nun ist es, als könnten wir einander leiden.
Menschlichkeit als Zeichen der Zeit
und nicht als weihnachtliche Stimmung,
dazu wäre ich jederzeit bereit,
nicht nur bei christlicher Besinnung.
Einerlei, reicht euch die Hände
und nehmt euch herzhaft in den Arm,
denn Bücher sprechen Bände,
werdet wieder miteinander warm.
Wenn Kommerz vergessen lässt,
woher ihr kommt und wohin ihr geht,
fühlt ihr euer Dasein nicht ausgemerzt,
wenn ihr nicht hinter euch steht?

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