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"Ver-rückte" Zeiten und das letzte, was uns bleibt...

Verrückt, was sich aktuell Deutschland-, EU- und weltweit alles so abspielt. Und damit ist wirklich das "Verrückt sein" vom Normalzustand gemeint. Neben vielerlei politischer Interessen, die an verschiedenen Orten der Welt vertreten werden, fragt man sich, ob überhaupt noch jemandem klar ist, worum es eigentlich hier geht. Früher hat man irgendwie öfter nach dem Sinn dahinter gefragt. Nun fragt man nicht mehr so oft nach dem Sinn, dafür hat gleich jeder eine eigene Meinung über all das, was sich so auf der Welt abspielt. Schon lange beobachte ich das und höre zu - ohne ein Wort dazu zu verlieren. Doch wer schweigt, geht letztlich in einer Welt wie dieser unter. Und ich möchte nicht, dass untergeht, was so wichtig ist: Einigkeit. Ich spreche nicht über die oben genannten politischen Interessen und auch nicht darüber, welchem politischen Lager man angehören sollte. Wenn es darum ginge, würde ich keines wählen. Denn als Politiker muss man scheinbar heutzutage vor Dienstantritt neben seiner Privatsphäre auch noch jegliches Schamgefühl aufgeben und ablegen, um überhaupt noch bestehen, ja, überleben zu können. Wovon ich spreche, ist, das wir uns doch einig sind, dass es irgendwie um all das nicht gehen sollte. Wir sollten uns doch einig sein, dass der Mensch, sein Leben und seine Würde zuletzt das sind, was zumindest noch zählen sollte. Wenn wir uns alle - unabhängig von Positionen, Interessen und Meinungen - betrachten, so ist das, das letzte, was uns bleibt und was es allein darum gilt zu schützen. Stattdessen nähren wir die Verunsicherung, schüren wir Angst und Hass. Statt Brücken zu bauen, zu unterstützen und einander zuzuhören. Man hört, was man möchte. Man interpretiert Gesagtes bewusst (oder auch unbewusst) anders, verbreitet Gehörtes unbedacht (oder auch bedacht) falsch und dabei geraten die Gefühle in Schieflage.
Was ich unbedingt (im Sinne sowie für die Demokratie) mal sagen wollte: Danke, an die deutsche Regierung, danke an die deutsche Bundeskanzlerin und danke all jenen, die weiterhin dafür kämpfen, dass wir einander die Hände reichen. Dies ist heutzutage neben allerlei anderen Problemen wirklich nicht leicht und es verlangt einem Menschen sicherlich viel von ihm ab, dass er in Zeiten wie diesen, nicht den Kopf in den Sand steckt. Unsere Kanzlerin ist eine sehr tapfere Frau, die sich dankbarerweise nach außen keine Blöße gibt und schon einige Male dem Spiel der Meinungsbildung entzogen hat. Danke.
Und an all diejenigen, die sich beeinflussen lassen, deren Angst geschürt oder Hass geweckt wurde: Wendet Euch ab von denen, die Euch erzählen, wie wichtig es sei, dass Deutschland nicht "von Flüchtlingen überrannt" und "eingenommen" werde. Wendet Euch ab von Menschen, die Eurer Angst nach dem Mund reden. Fangt mal an nachzudenken. Und denkt vor allem immer eines: Was wäre, wenn ihr selbst in dieser Situation wärt? Und das ist ganz allgemein zu fragen und fast auf jede Thematik anwendbar: Flüchtlings- sowie Wirtschaftspolitik, Bildungs- und Familienpolitik, etc. Und vor allem: Was würdet ihr tun, wenn ihr in unserer Regierung sitzen würdet? Ihr tut es nicht, aber wisst alles besser. Von hier unten aus dem Volke spricht es sich ja schon viel leichter, nicht wahr? Ich rede nicht davon, dass ihr keine Ängste haben sollt oder gar Eure Bedürfnisse hinten anstellt. Aber es sagt sich alles immer so leicht, aber es tut sich: viel schwerer! Und ich verstehe, dass man besorgt ist. Ich verstehe auch, wenn man Angst hat. Aber: Ich verstehe nicht, wie man den leichten Weg gehen und die letzte Pflicht, die ein demokratischer Bürger innehat hat, so vernachlässigen kann: Sein Gehirn einzuschalten.
Ihr müsst schon nicht den langen Weg durch die Parteien gehen, euch aufstellen lassen und ein Wahlprogramm erstellen, was auf Eure Bedürfnisse passt. Aber (und das meine ich genauso wie ich es schreibe!): Ihr müsst Euer Möglichstes im Denken geben! Wenn ihr nichts tut, tut wenigstens das. Ja, wir haben verschiedene Schwierigkeiten in der Integrationspolitik, in Bildung und Wirtschaft. Aber aus Angst eine Afd zu unterstützen, rechtsextremen Vereinen oder anderen fremden oder fremdländischen Menschen feindlich gesonnene Organisationen beizutreten, kann nicht die Lösung sein! Woraus ich das schließe? Ich gebe Euch mal ein einfaches Beispiel, das beinahe jeder kennt. Es kommt ein Neuer (in die Klasse, zur Arbeitsstelle oder ins Seniorenheim - bezieht es auf das, wo ihr es schonmal erlebt habt). Neue werden zumeist mit besonderem Augenmerk begutachtet und in eine Schublade einsortiert. Weiterhin werden Zustoßende grundsätzlich nicht mit Applaus begrüßt - es sei denn es handelt sich um eine besonders berühmte Person. Dann gibt es oft nur eine oder wenige Person(en), die den Neuling begrüßt und aufnimmt. Nach einer Weile hat der Neue sich eingelebt und scheint ganz gute Leistungen zu bringen. Der Neue freut sich mehr und mehr an Beliebtheit und die Menschen gehen mehr und mehr auf ihn zu. Nun folgende Fragen: 1. Welchem Mensch vertraut der Neue? Dem, der zuerst die Hand reichte. 2. Warum? Weil die Person auf ihn zugegangen ist. Sicher werden sich nun einige von euch fragen, was ich mit diesem Beispiel sagen möchte. Nachfolgend ein paar Anmerkungen: Sicher war der erste, der die Hand reichte, nicht ohne Furcht. Sicher wusste derjenige auch nicht, was auf ihn zukommt. Ganz sicher war er aber der Schlauste. Denn er hat (sei es intuitiv oder bedacht) etwas getan, was nach einem ganz altbekannten Prinzip handelt: "Was du nicht willst, dass man dir tue…" Stellt Euch mal vor, das Beispiel geht nicht so aus. Und der Neue wird ausgegrenzt und niemals einbezogen. Und dann stellt euch vor, das seid ihr. Keiner von euch wollte das. Keiner kann mir glaubhaft vermitteln, dass ausgegrenzt sein "geil ist" und als "Fremdling" von allem außen vor gelassen zu werden "Megaspaß macht". Und um noch eins obendrauf zu setzen: Es ist der leichtere Weg sich der Ausgrenzer-Gruppe anzuschließen. Davon gibt es meistens mehr Anhänger, weil sich soviele vor dem Fremden fürchten. Aber es ist keinesfalls die Lösung. Ausgrenzung führt zu weiteren Problemen. Erst ist es nur klein, aber um es mal kurz und drastisch zu benennen: Es gab da mal jemanden in Deutschland vor über einem halben Jahrhundert… Hat wirklich gut funktioniert - also das mit dem "blindlinks anschließen". Viele sind hinterhergelaufen. Die Quittung hiervon tragen wir teilweise heute noch. Juden-Verbrennung war die letzte Folge der Kette des Problems "Ausgrenzung von Sonderlingen". Und nein, ich spreche nicht davon, dass wir uns immernoch für die deutsche Vergangenheit schuldig fühlen müssen. Aber wir sollten aufpassen, dass wir uns nicht alsbald für das hier und jetzt schuldig fühlen müssen!!! Der Appell geht an alle: Reicht Euch die Hände und baut Brücken! Zeigt, dass wir uns nicht unserer Genetik und Geschichte beugen! Beweist, dass wir eine gute und mutige Demokratie sind, die ihre Ängste überwindet und ihrer Pflicht als Bürger nachkommt! Seid ein vereinigtes Deutschland, egal welche Nationen wir beherbergen. Und: Sondert nicht die Angst-Schürer aus (sonst seid ihr nicht besser als sie!)! Und wenn es darum geht, Verantwortung zu übernehmen, dann tut dies jeden Tag in eurem Umfeld. Hört hin und prüft, was sich dort abspielt - unabhängig von Rasse oder Farbe. Nehmt euch die, die aus der Reihe tanzen zur Seite und sprecht sie an. Das ist das, was ein jeder von euch tun kann! Nutzt die Chance! Verspielt nicht, was ihr euch selbst nicht nehmen würdet: Eure Würde als Mensch!
29.7.16 17:07


"Ohne die Grenzen könnten wir nicht existieren." - dreiradraserin

In dem Bewusstsein, das alles von einem gehalten wird, was wir bis jetzt nicht hinreichend wissenschaftlich erörtern konnten, schreibe ich dies.

Es mag Menschen geben, die sagen "Menschen können nicht ohne Krieg leben". Ich bin keiner von diesen Menschen. Ich behaupte: "Menschen wollen keinen Krieg, aber Menschen brauchen Grenzen."
Egal bei welchem Thema spielen "Grenzen" überall in unserem Leben eine wichtige Rolle.
Angefangen bei unseren biologischen Grenzen hin zu unseren anatomischen Grenzen über geistige Grenzen, leben wir seit unserer Kindheit mit Grenzen. Ob dies nun sei, dass wir noch unfähig sein mögen Worte im Kleinkindalter zu sprechen oder etwas nicht aus dem obersten Regal im Supermarkt holen zu können, weil man noch nicht die entsprechende Körpergröße erreicht hat: Grenzen begleiten uns überall. Tag für Tag. Gerade aktuell, wenn politsche Themen wieder aufkochen zu Zeiten der Flüchtlingspolitik oder man von wirtschaftlichen Abgrenzungen großer Konzerne durch Auslagerung der Produktion in andere Länder hört, allerorts spricht man von Grenzen. Aber das ist nicht weiter schlimm. Nur wenn Grenzen ab & an mal wieder überschritten werden - das ist ja das eigentlich Schlimme. Daraus folgt dann irgendwann bei Überreizung der Grenzen in letzter Instanz: Krieg. Wir können keinen Krieg mögen, da er aus etwas resultiert, was wir nicht mögen.
Aber was mögen wir denn nicht?
Das Unbekanntes uns unvorbereitet ins Gesicht schlägt,
wir vor lauter Überraschung erstarren und nicht mehr reagieren können. Dies passiert zumeist, wenn man sich nicht mehr innerhalb der vorgegebenen Grenzen befindet.
Und wir wollen in unseren eigens gesetzten Grenzen leben!
Das kennen wir, hier fühlen wir uns wohl - und das ist gut so.
Krieg würde all dies nur unnötig aufwirbeln und Chaos hervorrufen, wir bleiben doch lieber in unseren Grenzen.
Und da sie uns seit Kindheitsbeinen auf bis hin zum hohen Alter begleiten, könnten wir ohne Grenzen auch nicht existieren.
15.12.15 22:11


Einschlafen...

"Einschlafen dürfen,
wenn man müde ist.
Eine Last fallen lassen können,
die man lange getragen hat,
das ist eine tröstliche,
eine wunderbare Sache."
- Hermann Hesse -
24.7.13 10:52


Fäden des Lebens

War es das, wonach Dein Sinn Dir steht?
Hast mir wieder den Kopf verdreht...
7.7.13 08:16


Denn eines zu sein und...

... anderes nicht zu sein.
"Zwei Seelen wohnen ach! in meiner Brust." (J.W.G.)
Denn eines zu sein und anderes nicht zu sein.

Da mir selbst die Worte fehlen,
es auf den Punkt gebracht zu sagen,
werde ich wohl Worte wählen,
die Dir die Liebe entgegen tragen.

Und obwohl ich glücklich bin,
scheint doch getrübt der ganze Sinn...
Und so bleibt hinter der Fassade das Gefühl der Zärtlichkeit für Dich:
Und könnt ich es geben, so würde ich...
6.7.13 17:26


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